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Sucht und Abhängigkeit von unerwünschten Nebenwirkungen

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Alt 25.11.2009, 20:26   #1 (permalink)
something psychedelic
 
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Standard Schmerzen..

Ich bin wieder einmal in einer leidigen Situation; meine Schmerzen haben Dimensionen erreicht, die ich bislang nur in Form von akuten Schüben kannte; doch nun ist dieser extrem starke, ja teilweise sogar brennende/stechende Schmerz, fast 24 Stunden am Tag präsent; speziell Nachts, und Morgens.

Es ist grauenhaft, noch dazu wenn man sich in einer Lage, wie der meinigen, befindet; psychosoziale, schwere Panikstörung (bei starken PA’s treten u.a. auch Depersonalisation und Derealisation auf), (leicht) untergewichtig, sehr Stress anfällig, mit psychosomatischen Folgeerscheinungen wie Erbrechen, Diarrhö, Verstopfung oder Kreislaufzusammenbruch); allerdings muss ich "unter Strom stehen", ansonsten stickt mein leidenschaftliches Feuer zu einem Häufchen glimmender Kohlenreste ab. Der Tanz auf Messers Schneide, mein Leben.

Sogut wie alle NSRA’s (=nicht steroidale Anti-Rheumatika) haben bei mir gravierende Nebenwirkungen; angefangen von Magenschmerzen/-krämpfen (ASS /(Acetyl-) Salizylsäure /Aspirin®), Paracetamol /Trimedill® & Ibuprofen /Ibu forte®) über völlige Wirkungslosigkeit (ASS, Ibuprofen und Xefo®), bis zu blutigem Stuhl (Diclofenac /Voltaren® & Mefaminsäure /Parkemed®) und allergischen Reaktionen (Metaminzol /Novalgin®), die ganze Palette so zu sagen.
Dexibuprofen (Seractil 400mg®, max. 200mg innerhalb 12h) und Acemetazin (Rheutrop 90mg retard®) sind die einzigen beiden, die überhaupt ein Wirkungs- Nebenwirkungsprofil haben, welches annähernd annehmbar ist. Die Nebenwirkungen auf den Verdauungstrakt können gut mit Omeprazol (Omeprazol Generikon/ratiopharm®) oder Pantoprazol (Pantoloc®) (jeweils 20-40mg) abgewehrt bzw. in Grenzen gehalten werden; die schmerzstillende Wirkung ist bei beiden allerdings keineswegs ausreichend..

Die Analgetiker, die mir helfen, sind die (leider (‚stark’)) physisch abhängig machenden Opioid- Analgetiker, wie z.B. Tramadol (Tramal®), Dihydrocodein (Codidol®) und Morphin bzw. dessen Derivate wie Morphinsulfat pentahydrat (Substitol®) oder Morphinhydrochlorid trihydrat (Compensan®), bei Daueranwendung.
(Allerdings kann man diese Wirkstoffe auch sehr gut, langsam und individuell angepasst, wieder ausschleichen und problemlos ohne eine weitere Therapie leben; es sei denn, es hat sich eine psychische Abhängigkeit entwickelt, Aufgrund von Missbrauch bzw. bei nicht vorhergesehener Einnahme (z.B. parenteral, wie nasal, sublingual oder i.V.) oder bei eigenmächtigen Dosissteigerungen)

Seit Dezember 2007 nehme ich nun täglich Tramadol ein. Die Anfangsdosis betrug 50mg pro Tag, doch steigerte sich recht schnell auf 300mg. Bei 600mg war ich dann Ende 2008 - Anfang 2009 angekommen (max. ambulante Tagesdosis: 400mg); danach ging es mir wieder besser und ich konnte so die Dosis, über einen ‚längeren’ Zeitraum (bzw. vergleichsweise recht schnell; ~4 ½ Monate), auf 100mg reduzieren. (Was wiederum bestätigt, dass Opioide, bei *richtiger* Anwendung, problemlos aus- bzw. ab- dosiert werden können)

Da momentan die Schmerzen, leider, stärker und intensiver denn je sind, habe ich mich entschieden, mich selbst mit Morphin zu therapieren; kurzfristig, wie auch schon des Öfteren.

Ein von der Gesellschaft, völlig grundlos, verteufeltes, aber erstklassiges Analgetikum. So bewege ich mich leider im illegalen Bereich, was mir ganz und garnicht behagt, da es Einerseits mit enormen Kosten und Andererseits mit großen Gefahren (z.B. mit dem Arm des Gesetzes in Verbindung zu kommen und mir meine Zukunft zu verbauen) verbunden ist; unweigerlich.
Jedoch stellt Morphin DAS ideale Analgetikum/Schmerzmittel für mich dar. Es ist extrem wirksam, hat nahezu keine Nebenwirkungen und stabilisiert weiters meine Psyche enorm; ich bin besser gelaunt, motivierter und vorallem nicht „depressiv“, weil ich keine Schmerzen habe.
(Ein, meiner Meinung nach, inkompetenter Neurologe, wollte mir zusätzlich zu Tramal (welches selber u.a. ein hochpotenter SNRI (=Serotonin Noradrenalin reuptake Inhibtoren) ist, ein starkes Antidepressivum verschreiben (AD’s sind entweder SSRI (selektive Serotonin reuptake Inhibtoren) oder SNRI)
–worauf ich antwortete: „Herr Dr., ich bin nicht depressiv, nur überlegen Sie einmal, wie Sie sich fühlen würden, wenn sie 24h am Tag, 7 Tage die Woche, …, grauenhafte Schmerzen haben und ihnen keiner hilft, oder helfen will?!“ Darauf folgte Schweigen und wirre, nicht plausible Rechtfertigungsversuche…)

In der heutigen Zeit muss man wirklich schon so kaputt sein, um eine wirksame Medizin für sein Leiden zu bekommen; eine Frechheit sondergleichen!
Verschwöhrungstheoretisch könnte man meinen, Ärzte und die Pharmaindustrie stecken unter einer Decke (was ohnehin stimmt) und stopfen einem, bei Schmerzen, regelrecht mit toxischen NSRA’s, Magenschutz, AD’s, etc. voll; damit die Kasse stimmt. Auf den Patienten „scheißt“ man ganz gepflegt; umso länger die Behandlung dauert, desto mehr Geld kann man verdienen.
Absurd?! Man sehe sich die Tatsachen an und bilde sich sein eigenes Urteil.

Ich versuche, momentan auf sehr „unkonventielle“ Weise, mich von dem immer grausamer werdenderen Tramadol auf Dihydrocodein umstellen zu lassen; was mir hoffentlich auch (endlich) gelingt/gelingen möge.
Ich verstehe bei bestem Willen nicht, warum meine Hausärztin mir per tu keine Codidol verschreiben will, obwohl ich die entsprechende Indikation habe, schon lange; Tramal (+ sämtliche NSRA’s) hingegen bekomme ich problemlos; und in Massen.
Grund dafür ist, meiner Meinung nach, die festgefahrene Meinung der Gesellschaft, Opioide seien hochgradig gefährlich und würden einem automatisch zu einem Verbrecher machen.
(Bei älteren Schmerzpatienten oder Menschen mit Erkrankungen, die ebenfalls starke Schmerzen als Begleiterscheinung haben (z.B. Krebs), sind diese Medikamente allerdings ein wahrer Segen, denn auf ihre Wirkung kann man zählen(!). Diese Menschen werden allerdings auch nicht zu „Junkys“ oder erleiden durch ihre Medikation sonstigen sozialen Druck/Ausschluss/Abstieg; komisch, oder?)

Kleiner Einwurf: Tramadol ist ein Opioid- Analgetikum mit der Potenz 0,1 (Morphin=1).
Leider ist es ein weit verbreiteter Irrglaube, dass niederpotente Opioide, schwächere Absetzerscheinungen und eine niedrigere Suchtgefahr als höher und hoch potente haben. Tramadol verursacht einen mehrere Monate andauernden Entzug; Morphin hingegen ist nach ~10 Tagen entzogen. Weiters entzieht man bei Tramal nicht nur von einem Opioid, sondern auch von einem stark wirksamen Antidepressivum (welche ohnehin sehr schlimme Absetzerscheinungen haben und über Monate ausdosiert werden müssen!).
-nur um dieses Paradoxon zu verdeutlichen.

Nun versuche ich es über meinen Psychiater, der in der Beziehung nicht so festgefahren ist/zu sein scheint.
Wenn die Umstellung erfolgreich ist, wovon ich, ganz nebenbei gesagt, fest überzeugt bin, wird wohl oder übel auch meine Ärztin einsehen, dass Codidol nicht Teufelswerk sind; anderenfalls werde ich wohl meinen Hausarzt wechseln müssen.

Am liebsten wär es mir natürlich keine Medikamente zu benötigen, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg; und ich weiß nicht einmal ob ich, aufgrund meiner kaputten Wirbelsäule und der anscheinenden physio- Therapie Resistenz meinerseits, überhaupt in absehbarer Zukunft Opiat frei leben kann /können werde;
ich hoffe es stark, ich war und bin auch immer dazu bereit gewesen, alles in meiner Macht stehende dafür zu tun, nämlich für ein Medikamenten freies, und trotzdem akzeptables Leben!

Allerdings muss ich noch abschießend sagen, dass ich mich mittlerweile damit abgefunden habe, 2 Pillen täglich nehmen zu müssen, die meine Lebensqualität drastisch verbessern; und dafür den Preis einer körperlichen Abhängigkeit in Kauf zu nehmen.
(und habe auch keine psychischen oder physischen Einschränkungen oder gar bleibende Schäden zu befürchten; ganz anders als bei Tramadol, welches etwa 0,1 Mal so neurotoxisch wie Ethanol ist, oder bei NSRA’s, welche sogar organtoxisch, speziell Leber- und Nieren (+ Verdauungstrakt, deshalb braucht man ja auch *zusätzlich* einen sogenannten Magenschutz bzw. „Protonenpumpenhemmer“) schädigend sind, … )

Wenn es nicht anders gehen sollte, werde ich mein Leben als Morphinist weiter führen; denn meiner Meinung nach ist es nicht tragbar, tagtäglich Schmerzen, im Bereich von 4-8 auf der 10- teiligen Schmerzskala, zu haben und so drastisch an Lebensqualität zu verlieren.

Währe die Gesellschaft doch bloß nicht so festgefahren, in Horrorgeschichten über Junkys, in Denkmustern die seit Jahrzehnten veraltet sind, … und nur ein bisschen „liberaler“, damit Menschen wie ich, ein vernünftiges Leben führen könnten!

..musste mir das mal von der Seele schreiben... wenn's keinen interessiert, auch gut. Ich wüsst auch nicht wirklich, wie man darüber diskutieren sollte, hmm..

Dr.M.Tryptamin alias DMT

ps.: reines Morphin hat eine komplett andere Wirkung als Opium, wie es im verlinkten Lexikon steht.

€: name entfernt, ich will mir ja keine rufschädigung nachsagen lassen; obwohl bei ihm der ruf garnimmer schlechter sein könnte..
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Geändert von Dimethyltryptamin (25.11.2009 um 21:42 Uhr)
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Alt 25.11.2009, 20:48   #2 (permalink)
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Standard AW: Schmerzen..

Wenn ich fragen darf, ist das eine Krankheit? Wenn ja wie heißt die denn?
Im 2. Weltkrieg haben die ganzen Soldaten ja auch Morphium bekommen gegen die Schmerzen. (ich glaub auch heute noch Krebspatienten)
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Alt 25.11.2009, 21:08   #3 (permalink)
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Standard AW: Schmerzen..

Leider ist es so, dass man als nicht-todkranker-Patient (fast) nur nicht-opiode Analgetika bekommt - á la "probieren wirs mal damit, mal schauen" - vollkommen egal, dass die auch beinahe durch die Bank extrem leberschädigend sind und auch ihre spezifischen Nebenwirkungen haben....

Aber Opiate/Opioide sind ja zu gefährlich, die machen süchtig etc... Auf der anderen Seite werden Benzos in ganzen Wagenladungen verschrieben.

Da lobe ich mir doch die Notfallmedizin, dort wird bei akuten Schmerzzuständen nicht gegeizt mit Dipi und Fenta.

Ich hoffe für dich du findest was für dich passendes und das sich deine Schmerzen bessern!
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Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann.
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Alt 25.11.2009, 22:30   #4 (permalink)
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Standard AW: Schmerzen..

worunter leide ich?!

seit ich 14 jahre alt bin, habe ich probleme mit meiner wirbelsäule, den gelenken und den füßen.

nach jahrejangem tragen von orthopädischen einlagen und keiner besserung (außer der fußfehlstellung) wurde eine untersuchung vorgenommen.

diagnose: kyphotischer knick, linkskonvex HWS, skolliotische, rechtskonvexe krümmung BWS, linksrotation der lendenwirbel, knick-senk-spreizfuß und noch ein paar unbedeutende dinge. ach ja, ich hatte schon 2 "fast" bandscheibenvorfälle und wurde einmal mit höllischen schmerzen und einer gefühllosen linken körperhälfte ins LKH gebracht. dort bekam ich morphin, ganze 40mg in einer kurzinfusion sogar, ich war echt überrascht.
doch im rettungswagen, in dem ich vor schmerzen gehäult habe, bekam ich nix, nada, nichtmal einen tropfen dipi -.-

seit ende 06 mache ich regelmäßig physio, doch die schmerzen bessern sich nicht; im gegenteil.

mittlerweile sind ein paar nerven chronisch geschädigt, was ab und an infiltrationen in die bandscheiben notwendig macht.
durch eine zusätliche rheumatische erkrankung, die noch nicht 100%ig diagnostiziert ist, habe ich seit 2 1/2 jahren auch probleme mit den schleimbeuteln in, speziell den schultern, aber auch in hüfte und den knien. -weitere infiltrationen sind nötig.

infiltration= der onkel doktor sticht einem eine lange kanyle in den entsprechenden schleimbeutel (in der mitte eines gelenkes liegend), oder bandscheibe, und injeziert etwa 2-4ml wirkstofflösung.
einerseits werden so gewisse nervenbahnen blockiert und können keine schmerzreize mehr weiterleiten, andererseits veranlasst ein anderer wirkstoff, die entzündung im schleimbeutel, abklingen zu lassen.
wie angenehm es ist, eine lange nadel in ein gelenk oder zwischen die wirbel gestochen zu bekommen, kann sich imho jeder vortellen. vorallem merkt man, teils anfangs sehr stark, den druck, den die injezierte flüssigkeit aufbaut. das ist noch angenehmer, wenn rundherum eh alles entzunden ist und die kleinste bewegung sich anfühlt, als ob man ein messer in z.b. der schulter stecken hätte..

ich mach regelmäßig meine übungen, geh therapie, doch nix passiert!!

seit die schmerzen jetzt so stark sind, kann ich teilweise meine hände garnicht wagerecht halten, da in der schulter ein grauenhafter "stich" entsteht, der einem durch mark und bein fährt.

scheisse, ich bin in der blühte meines lebens und jetzt schon ein "krüppel", wie soll das weitergehen?! alle 2 jahre auf reha?! ständig therapie und mir meine organe kaputtmachen lassen, oder wie?!

@Godfather: du hast absolut recht!
und besten dank! ich hoff dass wenigstens im rehazentrum kompetente menschen arbeiten.
irgendwie muss es gehen; und wird auch. so oder so, meine lebensqualität lass ich mir nicht nehmen. die gesellschaft hat schon genug schaden angerichtet (siehe psychische erkrankungen), meine lebenslust lass ich mir nicht nehmen, selbst wenn ich dadurch als krimineller gelte.

-wie absurd eigentlich?! ich tu keiner menschen sele was und bin kriminell, nicht nur weil ich kiff. wenn die meine hausapo finden würden, sitz ich ohne zweifel hinter gitter. DAS ist krank.
welcher richter würde einem abkaufen, dass ~6g morphin für den eigenbedarf sind?! obwohl es der wahrheit entspricht. 300-400mg täglich summieren sich halt auf, und auf meinen sicherheits-vorrat verzichte ich sicher nicht, man kann nie wissen ob/wann ein versorgungs engpass eintritt.

however,..

ach ja, danke für's lesen!

DMT
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Alt 25.11.2009, 23:05   #5 (permalink)
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Standard AW: Schmerzen..

Oha, das is mal ne Krankengeschichte.. ich habs zwar auch schon sehr mit der Wirbelsäule (sehr schwer heben etc.) aber das is echt extrem (nicht böse sein bitte).

Du hast meinen Respekt!
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Alt 26.11.2009, 10:19   #6 (permalink)
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ja, leidige sache, du sagst es. aber mehr als mich damit abfinden und bei der erfolglosen therapie trotzdem am ball bleiben, vll bringts ja irgendwann was, kann ich nicht machen; zumindest verlangsamt die thera die weitere degeneration der wirbelsäule.

warum sollt ich dir bös' sein?! du hast ja nix schlimmes gemacht oder mich angegriffen/whatever.
viele menschen haben probleme mit dem rücken, is ja eh schon mehr oder weniger eine volkskrankheit und klar leidet man darunter, der eine weniger, der andere mehr.
da kann ich dir doch nichts vorwerfen^^

ich kann dir nur für deine anteilnahme danken

(und natürlich allen anderen auch!!!)

Dr.M.Tryptamin
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Alt 26.11.2009, 10:22   #7 (permalink)
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Naja böse sein,.. ^^

Ich hab einen Freund der sowas immer Negativ auffasst und gleich böse is

Volkskrankheit juhu
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Alt 26.11.2009, 12:22   #8 (permalink)
Die Hure des ÖRK
 
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Zitat:
Zitat von Dimethyltryptamin Beitrag anzeigen
doch im rettungswagen, in dem ich vor schmerzen gehäult habe, bekam ich nix, nada, nichtmal einen tropfen dipi -.-

Wars a NAW (Notarztwagen) oder RTW?

Bei an RTW brauchst dich ned wundern dast nix bekommst, unser RTW hat zwar auch a Suchtmittelbox, aber Medis dürfen nur von Notärzten verabreicht werden.

Also bei uns gehen die NA's ziemlich locker mit Ketanest, Fentanyl, Vendal und Dipidolor um^^

Praktische Ärzte haben einfach Schiss vor Opis, so isses leider.

Ich hoffe für dich, dass sich dein Leiden bessert bzw. das du deine Medikation bekommst die du benötigst.
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Zitat:
Glauben kann man nix! Außer Erdäpfel
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Alt 26.11.2009, 14:11   #9 (permalink)
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Standard AW: Schmerzen..

war schon ein notarzt mit an bord, darum versteh ich's eigentlich nicht..
dass im RTW nix einfach so verabreicht werden darf ist mir eh klar, naja egal;
ich hatte zum glück meinen blutsbruder dabei, der mir die hand hielt und mich eigentlich wirklich gut, psychisch, stabilisiert hat. ohne ihn wär ich in dem scheiss ding durchgedreht!

(danke mein geliebter "bruder", auch wenn du das hier nie lesen wirst, weiß ich, dass du weißt, wie sehr du mir in diesem moment geholfen hast!)

falls das jetzt wer "schwuchtelig" hält, hat er keine ahnung, was *wahre* freundschaft ist!

however,..

Zitat:
Ich hoffe für dich, dass sich dein Leiden bessert bzw. das du deine Medikation bekommst die du benötigst.
danke!

ideal wär halt retardiertes morphin, 2x 60mg/tag. morph ist für mich einfach ein gottesgeschenk, *meine* medizin; das wusste ich bereits, nachdem ich es das erstemal konsumierte. es hat, bei mir, nämlich ausgezeichnete analgetische eigenschaften (besser als buprenorphin und fentanyl!!) und ist nochdazu psychisch stabilisierend; und wirkt auch antipsychotisch, weit besser als z.b. Dominal oder Seroquel. seltsam, aber für mich ein segen.

schade, dass die ärzte das nicht kapieren.. so bleibt mir nur DHC, als alternative.
-welches aber auch sehr gut analgetisch und stabilisierend wirkt, nur.. es fehlt halt etwas; damit kann ich mich aber abfinden.

besten dank an alle, die ihre anteilnahme zeigen! sowas baut einem echt auf, danke.

-dies ist nicht als morphin-verherrlichender text anzusehen, es stellt lediglich meine persöliche meinung dar; und soll auch nicht verharmlosend wirken! opioide/opiate sind gefährlich, wenn sie nicht unter ärztlicher aufsicht bzw. bei entsprechender indikation verschrieben werden; selbstmedikation geht i.d.R. schwer in die hose!-

Dr.M.Tryptamin
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Alt 26.11.2009, 14:22   #10 (permalink)
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Sorry für OT, aber es passt hier einigermaßen rein.

Kann es eventuell sein, dass man von Morphin permanente Betäubungen hat?

Mein rechter Daumen is nämlich seit 3 Wochen taub (erster Morphin konsum damals).
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