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Erfahrungen Von Wirkungen und Nebenwirkungen

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Alt 23.05.2009, 10:51   #1 (permalink)
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Standard INFO: Wie wirkt Cannabis - Was ist THC?

Was ist Cannabis & wie wirkt es?
Was ist THC & wie konsumiert man es?




Immer wieder sehe ich hier in diversen Themen Falschinformationen zur Wirkungsweise von Cannabis auftauchen. Daher dachte ich mir, wäre es vielleicht mal hilfreich eine kleine Zusammenfassung zu schreiben. Dann kann ich es einfach verlinken und muss es nicht immer neu schreiben

Als kleines Vorwort:
Die bekannte Allegorie um den menschlichen Zentralcomputer "Gehirn" ist ziemlich gut getroffen, denn tatsächlich lässt es sich mit einem Computerprozessor, einem elektrischen Schaltkreis vergleichen.

In der Basis funktioniert ein einfacher Schaltkreis etwa so:
Es gibt eine Leitung. An dieser Leitung hängt ein Schalter. Dieser Schalter hat zwei Stufen, an und aus. In dem einen Zustand fließt Strom durch und die Lampe leuchtet und im anderen Zustand fließt kein Strom und es bleibt dunkel. In einem Prozessor würde nun der An-Zustand als 1 und der Aus-Zustand als 0 interpretiert und schon hat man ein Binäres Informations-System.

Moderne Schaltkreise sind natürlich viel komplexer und können Spannungen, Frequenzen, Energiemenge und viele weitere Zustände als zusätzliche Informationsträger nutzen. In unserem Gehirn funktioniert das ähnlich.

Eine Reaktion ist eine Vielzahl an Schaltungen im Gehirn, die unterschiedliche Botenstoffe und elektrische Ladungen freisetzen, die wiederum eine Reaktion in anderen Stellen des Körpers herbei führen. Sei dies nun eine einfache Bewegung des kleinen Fingers, das Denken an sich, oder eine Emotion die wir wahrnehmen.

Es ist eine ziemlich komplexe Symphonie die sich in unserem Körper abspielt.
Unzählige Rezeptoren und Nervenzellen unterschiedlichster Formen mit einer Vielzahl von chemischen und physischen Signalmöglichkeiten steuern unseren Körper. Dabei werden Elektrolyte, Hormone und andere Botenstoffe zur Informationsübertragung genutzt.

Wenn man nun etwa den Geruch des Meereswindes, oder den einer geliebten Person wahrnimmt, wird die ankommende, aber sehr distinguierte Mischung an Molekülmasse von Sensoren wahrgenommen. Diese werden dann zur Analyse ins Gehirn geschickt, wo sie mit einer Erinnerung/Konditionierung/Programmierung in Verbindung gebracht werden.
Dieser Speicher enthält auch das Rezept für den chemisch-elektrischen Cocktail der dann in unserem Körper freigesetzt wird und wir erinnern uns. Diese Erinnerung kann der Gedanke, ein Bild, ein Geräusch, aber auch das einfache Wohlgefühl sein, das man damit verbindet.

[Nebenbei werden Assoziationen im Umliegenden Bereich des synaptischen Netzes gesucht um diese ebenfalls aufzurufen. Die Fähigkeit weite Assoziationen zu machen ist den höheren Säugetieren vorbehalten und ist für die Komplexität eines Spezies verantwortlich]

Ein simpler Rezeptor kann unterschiedlich viele Zustände haben, je nach Rezeptor-Art. Eine Kombination aus den unterschiedlichsten Weichenstellungen verschiedenster Rezeptoren ergibt dann eben den ganz individuellen Zustands-Cocktail.
Wie viele mögliche Zustände es geben mag, ist noch nicht gemessen worden (dazu sind wir noch zu weit am Anfang der Neurologie), liegt aber mit größter Wahrscheinlichkeit in ^10 Dimensionen.
Die Botenstoffe die wir in diesem System benutzen sind körpereigene, oder eben extern zugeführte. Manches davon absichtlich, manches eben auch nicht.

Viele Substanzen haben einen Einfluss. So könnte ein Wirkstoff im Weißkraut bestimmte Auswirkungen haben.
Wir als Spezies essen vielleicht genau aus dem Grund diese Pflanze, weil sie positive Wirkung auf uns hat, während wir eine andere eben nicht zu uns nehmen.
Auch hier entsteht wieder, wenn auch etwas subtiler, ein Schaltkreis. An/Aus. Die Pflanze ja, die Pflanze nein etc. Und wenn man aus diesem Bild ein wenig hinaus zoomt, erkennt man, dass auch die Natur eigentlich ein sehr großer Schaltkreis ist.

Aber kommen wir wieder zum Gehirn. Gemessen an den Unmengen an Substanzen die es so in der Natur (egal ob biologischer oder synthetischer) gibt, haben nur ganz wenige wirklich eine Auswirkung auf uns. Auch sind nur sehr wenige tatsächlich fähig unmittelbaren Einfluss auf das Nervensystem zu nehmen.
Die Chance, dass eine externe Substanz in uns einen Botenstoff ersetzen kann, ist schon enorm gering. Dass es dann aber nur einen einzigen Ort gibt, in dem diese Substanz vorkommt, ist noch viel unwahrscheinlicher. Um das prosaisch darzustellen:
Die Chance eine ganz bestimmte Person, die gerade auf diesem Planeten unterwegs ist, am Kopf zu treffen, wenn man von der Marsoberfläche einen Stein werfen würde, ist um einiges höher. Wobei, und deswegen kommt es dennoch vor, wirft Mutter Natur mit so vielen Steinchen gleichzeitig, dass diese Person gleich ein paarmal getroffen werden kann

Die Wirkung von Cannabis ist deswegen so spektakulär weil sie eben sehr natürlich wirkt. Es ist kein aggressiver Vorgang, wie bei anderen Substanzen. Es ist wie Maßgeschneidert. So als ob die Götter diese Pflanze extra für den Menschen gemacht hätten. Deswegen trägt sie auch diesen Namen. "Die Pflanze der Götter".


Endogenes Cannabinoid-System
Das ist das körpereigene System, bestehend aus den Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 und den körpereigenen Cannabinoiden im zentralen Nervensystem. Dieses System entstand vor etwa 500 Millionen Jahren, als einer unserer Vorfahren noch im evolutionären Stadium des Manteltieres, zwischen Pflanze und Tier in den Urmeeren lebten und heute noch leben.
Beide Rezeptoren modulieren unterschiedliche Ionenkanäle und beeinflussen auch verschiedene Signalwege innerhalb der Zelle.


[Manteltier - hier entstand das Cannabinoide System]

CB1-Rezeptoren kommen vorwiegend im Hirn (dort merklich häufiger im Kleinhirn und Hippocampus) vor. Aber auch Lunge, Leber, Nieren und das periphere Nervensystem haben CB1-Rezeptoren und werden dort mit Endocannabinoiden angesprochen.

CB2 wirkt sich insbesondere auf das Immunsystem und die Hämatopoetischen Stammzellen (auch Blutstammzellen - liegt primär im Knochenmark und ist für die Neubildung des Blutes zuständig).

Welche Funktion die Rezeptoren tatsächlich haben, ist noch nicht ganz klar. Beim CB2 weisen viele Erkenntnisse darauf hin, dass es eine wichtige Rolle in der Regulation und Modulation des Immunsystems spielt. Beim CB1-Rezeptor scheint vor allem Gedächtnis und Bewegung stark beeinflusst zu sein und es liegt die Vermutung nahe, dass die Endocannabinoide hier Lern- und Bewegungsprozesse beeinflussen.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass das Vorhandensein des CB1-Rezeptor notwendig für das Löschen bestimmter negativer Erinnerungen ist. Daher wird vermutet, dass Endocannabinoide eine wichtige Rolle bei bestimmten Angststörungen spielen.

Weitere physiologische Prozesse, bei denen sie von Bedeutung sein könnten, sind u.a. Schmerzzustände, Schlafinduktion, Appetit- und Motilitätssteuerung, Temperatursteuerung und Neuroprotektion.


Damit ist auch anzunehmen, dass gerade CB1 für die Aktivierung von Psychosen verantwortlich ist. Wobei das wiederum auf das Cannabinoid ankommt. (siehe weiter unten)

Ein weiterer Rezeptor (GPR55) ist vor einiger Zeit ebenfalls als Cannabinoid-Rezeptor erkannt worden und wird wohl bald als CB3 anerkannt werden. Welche Rolle dieser Rezeptor spielt ist derzeit völlig unklar, aber es deutet vieles darauf hin, dass hier die Blutdrucksenkende Wirkung von diversen Cannabinoiden ihrer Funktion nachkommt.

CB1 ist weit besser erforscht, als CB2. Tatsächlich ist das Cannabinoide System des Menschen erst in den 60ern durch die Untersuchungen der Wirkung von Cannabis entdeckt worden.


Cannabinoide werden, wie bereits erwähnt, durch das Endocannabinoide-System - also jenem, das im Körper selbst existiert - oder durch die Aufnahme natürlicher (ausschließlich existent in Cannabis) oder synthetischer Cannabinoide - dem System zugeführt. Die unterschiedlichen Cannabinoide haben auf die unterschiedlichsten Systeme im Körper Einfluss.

Der (mir) einzige bekannte CB1 Antagonist ist Rimonabant, ein synthetischer Stoff, der vor allem als Schlankheitsmittel verwendet wird. Ein Antagonist wirkt gegen das eigentliche System. In diesem Fall dockt Rimonabant an einen inaktiven Rezeptor an und blockiert ihn. Damit wird im System der Signalpfad geschwächt. Da über CB1 offensichtlich auch das Hungersystem angesteuert wird (daher die Munchies beim kiffen) soll damit Appetitlosigkeit herbeigeführt werden.


Cannabinoide - THC und Konsorten
Bis dato wurden 66 Cannabinoide aus Cannabis isoliert. Wobei es noch einige geben dürfte.
Neben den drei am stärksten vertretenen THC (Tetrahydrocanabinol), CBD (Cannabidiol) und CBN (Cannabinol), gibt es noch zahlreiche andere, die aber auch eine Rolle spielen. Denn jeder dieser Cannabinoide könnte an einem der CB-Rezeptoren andocken und so einen ganz bestimmten Einfluss haben.
Die Wahrscheinlichkeit hängt primär eben vom Anteil des jeweiligen Cannabinoids, und von der in uns funktionalen Wirkung ab. Wobei wir davon ausgehen können, dass eine ganze Menge dieser Cannabinoide gar keine Wirkung auf Menschen haben, da dieses System ja aus einer Zeit stammt, in dem wir zum Teil eine Pflanze waren...
Interessant ist, dass viele Cannabinoide genau entgegengesetzte Wirkungen aufweisen können und sogar einige natürliche Auto-Antagonisten in dem ganzen Cannabinoid-Cocktail vorzukommen scheinen. Daher ist die Zusammensetzung der einzelnen Cannabinoide, die auch je nach Gattung (Sativa, Indica, Afghanica und Ruderalis) sehr unterschiedlich sind, für die Wirkung sehr wichtig, sowohl im medizinischen als auch im Genuss-Bereich.
Wie der Rausch wirkt, wird durch eben die Zusammensetzung erklärt. Deswegen sind die unterschiedlichen Sorten auch in ihrem High so verschieden.



THC
Tetrahydocannabinol ist der primäre psychoaktive Stoff der Pflanze. Es dockt sowohl an CB1 als auch CB2 an. Neben den pschoaktiven Auswirkungen, ist es leicht Schmerzhemmend und schützt das Neuronale Netz. Auch wirkt es beruhigend auf das zentrale Nervensystem, weswegen es auch bei diversen Zuständen, wie Alzheimer, Epilepsie, Multiple Sklerose, Tourette und andere Nervenstörungen Linderung und symptomatische Verringerung schafft. Auch wird dem Zellverfall des neuronalen Netzes entgegengewirkt. "Verkalkung" könnte bei sehr hohen Dosen damit reduziert und sogar aufgehoben weder - besser als mit jedem anderen bekannten Arzneimittel.



THC könnte auch zur Tumor-Reduktion bei Krebs führen, zeigte eine Studie.
Bei diversen Versuchen mit Ratten und Mäusen, denen über lange Zeit sehr hohe Dosen verabreicht wurden, ergaben eine reduzierte Körpermaße, erhöhte Lebensrate und reduzierte stark die Bildung von Tumoren in Organen, die hormoneller Kontrolle unterliegen. Was gerade bei Krebs diverser Organe, wie etwa Uterus, Ovarien, Prostata etc., hilfreich sein könnte.

Auch wirkt THC bei oxydativem Stress (durch Hydroxide herbeigeführt) wesentlich besser als alle anderen Antioxidantien - zumindest wurde das an Ratten festgestellt. Und auch die Entwicklung von Arteriosklerose wurde damit bei Mäusen herabgesetzt.

Studien mit synthetischen Cannabinoiden haben kürzlich gezeigt, dass mit der Aktivierung der CB1-Rezeptors eine Neurogenesis (Neubildung von neurologischen Zellen) herbeigeführt werden kann - das bedeutet, das Gehirn kann zum Wachstum stimuliert werden. Und wie bereits angesprochen wird auch der Verfall durch diverse degenerativen Krankheiten wie MS, Parkinson und Alzheimer gebremst oder sogar gestoppt.

THC erhöht aber auch die Chance, dass ein Menschen der latente Psychosen hat, diese ans Tageslicht fördert. Dies scheint vor allem dann eher zu passieren, wenn THC eingenommen wird, solange das Gehirn noch im Wachstum ist. Also bis etwa 22(w) - 26(m) Jahre.
Weswegen es vor allem jenen abzuraten ist Cannabis zu konsumieren, wenn es in der Familie eine Geschichte von Psychosen gibt. Jeder andere sollte zumindest bis in die Mitte seiner 20er Jahre vorsichtig sein. Vor allem schizoide Erfahrungen durch das Kiffen können dafür Anzeichen sein (häufige und starke Paranoia, Panikattacken, starke auditive oder visuelle Halluzinationen).

Vorsicht aber vorm Suggestiv-Effekt. Denn alleine die Idee, dass es so sein könnte, kann schon dazu führen, dass man es glaubt. Also immer schön entspannen und die aufsteigende Sorge im Meer der Glückseligkeit eintauchen lassen...

Der Rausch von THC-dominanten Pflanzen wird eher als zerebral empfunden. Wobei hier natürlich das Verhältnis zu den anderen Cannabinoiden wichtig ist.

CBD
Cannabidiol ist nicht psychoaktiv. Das CBD hat aber offenbar einen hemmenden Effekt auf die bereits erwähnten schizoiden Effekte. Es wirkt eher beruhigend und hat einen großen Einfluss auf den psychoaktiven Effekt von THC.

CBN
Cannabinol entsteht beim Zerfall von THC. In einer frischen Pflanze kommt es so gut wie nicht vor. Durch lange Lagerung und Lichteinfall zersetz sich das THC aber langsam und dabei wird es zu CBN. CBN ist nur leicht psychoaktiv und es dockt eher an CB2 als an CB1 an. Daher sollte Grass auch nicht zu lange und stets dunkel gelagert werden.

Weitere Cannabinoide werden hier aufgelistet.


Auf der Suche nach negativen Effekten findet man im Allgemeinen nicht sehr viel. Außer der Gefahr latente Psychosen zu fördern und den manchmal negativen Einfluss auf das Kardiovaskuläre System in Form von Bluthochdruck, oder gesteigertem Puls, wird man kaum etwas entdecken. Cannabinoide sind allgemein sehr positive Agonisten des menschlichen Systems.

Die außergewöhnlichen und vor allem diffizilen Auswirkungen von Cannabis auf das menschliche Nervensystem sind einzigartig. Vor allem durch die unterschiedliche Kompositionen, die durch die Vielzahl an Cannabinoiden und deren Mengenverhältnis in unterschiedlichen Sorten sehr stark variieren und damit auch sehr differenzierte Wirkungen im Highs entstehen lassen können, sind in der Tat göttlich, im eigentlichen Sinn des Wortes...





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Alt 23.05.2009, 14:53   #2 (permalink)
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Standard AW: INFO: Wie wirkt Cannabis - Was ist THC?

Das High - im Rausch der Sinne mit Mary Jane

Was passiert nun beim Konsum von Cannabis? Welche Formen von Konsum gibt es, welche Wirkungen haben diese und was für Zustände führt der Cannabis-Rausch herbei?
Diese und andere Fragen werden in diesem Abschnitt meines kleinen Essays beantwortet.


Marihuana, Haschisch, Öl und andere Formen
Cannabis ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Hier wollen wir uns kurz die gängigsten Formen ansehen.
Zuerst muss man wissen, wo die Wirkstoffe in der Pflanze vorkommen, damit man die Verarbeitungsvarianten versteht. Die Wirkstoffe in Cannabis findet man in den Trichomen, das sind kleine Harzhärchen, die sich auf der Pflanze bilden. Beide Geschlechter entwickeln diese Härchen, aber vorwiegend sind diese auf den Blütenständen der weiblichen Pflanze zu finden - auf Männchen sind diese so gering, dass es sich nicht lohnt diese nutzen zu wollen.


[Es sind diese Trichome auf die es ankommt]


Gras - Marihuana, Weed, Buds, Ganja, Pot, Sensimilla...
Die einfachste Verbreitungsform ist Gras. Hierbei werden die Buds, also die Blütenteile der Cannabispflanze getrocknet (fermentiert) und als solche konsumiert.
Cannabis ist eine Pflanze die in den unterschiedlichsten Varianten zu finden ist. So unterschiedlich wie sie sein kann, hat sie die verschiedensten Blütenfarben, Geruchs- und Geschmacksrichtungen.



[Hier sehen wir verschiedene Farben aus der Color Mix-Reihe von Dutch Passion]

Von Blau, Gelb, Rot, Orange, Grün, Weiß, Violet, bis zu Braun, wird alles an Farben abgedeckt. Der Geruch kann von modriger Erde, bis zum Erbeerduft alles sein, je nach Sorte. Und entsprechend unterschiedlich ist auch der Geschmack.
Reine Blüten, also ohne Blätter, Stamm, Ästchen etc. wird in der Regel Sensimillia genannt.
Blätter tragen zwar auch Trichome, aber vergleichweise sehr wenig und werden meist nur zur Produktion von Haschisch verwendet. Die Blätter zu konsumieren, außer als Salat, ist nicht empfehlenswert, da hier das Mengenverhältnis der psychoaktiven Stoffe zum Clorophyl zu schlecht ist.

Hashish - Hasch, Charras, Kif, Dope etc.
Haschisch wird gewonnen, indem man das Pflanzenmaterial siebt und damit die Trichome von der Pflanze löst. Die Qualität vom Hasch ist vor allem durch die Qualität der Trichome abhängig. Zu feiner Staub besteht meist aus gebrochenen Trichomen, während zu grober Staub viel Pflanzenmaterial enthält.


[Blütenstaub der durch sieben gewonnen wird]

Haschisch gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Diese ergeben sich nicht nur anhand der Pflanzen, von denen es gewonnen wurde, sondern vor allem auch durch die Kultur, dem Land, in dem er hergestellt wird, da es die verschiedenste Methoden des Sieben und des Pressen gibt. Manche Haschisch-Sorten werden zusätzlich mit Hasch-Öl gebunden, wodurch ein vergleichsweise sehr weiche Konsistenz entsteht.


[Verschiedene Haschisch-Sorten]

Haschisch heizt man in der Regel an, wodurch es sich leicht zerbröseln lässt. Oder, bei sehr harzigen und weichen Sorten, rollt man eine kleine Kugel für die Pfeife, oder einen dünnen Faden, den man in einen Joint legt.

Öl - Honey, Hash-Öl etc.


[Hasch-Öl]

Eine weitere Verarbeitungsform ist das Hasch-Öl.
Dabei werden Haschpulver, Blüten, oder andere Trichome-haltige Cannabisprodukte so verarbeitet, dass das in den Trichomen enthaltene Öl extrahiert wird. Hierzu gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten. Für den Eigengebrauch ist wohl die Hoch-Druck-Filter-Variante die geeignetste. Dabei wird das Trichomen-Material in ein Rohr, in dem am Boden ein Filter und ein paar Löscher sind, gegeben, das ganze gut verschlossen und durch den Deckel eiskaltes Gas - Feuerzeug-Gas eignet sich dazu fabelhaft, durchgepresst. Der hohe Druck, die Kälte und das feine Sieb am Boden bewirken, dass die Trichome brechen und das Öl - da flüssig - durch den Boden rausgedrückt wird. Das Öl wird in einem kleinen Gefäß gesammelt und so aufbewahrt.




Konsummöglichkeiten
Die wohl bekannteste, älteste und am meisten verbreitete Methode des Cannabis-Konsums ist das Rauchen. Ob man nun das Blütenmaterial, Haschisch, oder das Öl raucht bestimmt die möglichen Methoden. Eine andere Methode ist es oral zu sich zu nehmen. Ob man es verkocht, roh zu sich nimmt, isst oder trinkt, ist sekundär.
Gras
Meistens wird das Gras zerrieben, zerschnitten, oder zerpflückt. Dieses feinere Gras kann pur, oder als Mischung geraucht werden. Der Sinn einer Mischung ist primär die Rauchbarkeit zu verbessern. Meisten nutzt man für eine Mischung Tabak, aber es gibt diverse Alternativen ohne Nikotin.
Haschisch
Hasch wird meist zuerst erhitzt und dann zerbröselt und dem Tabak zugemischt. Oder, wenn es ein knetbarer Hasch, wie etwa ein schwarzer Afghane ist, wird dieser etwas erwärmt (Körperwärme reicht aus) zu einem dünnen Faden gerollt und dann z.B. in den Tabak gelegt.
Auch werden kleine Kügelchen gerollt, die man in Pfeifen aller Art rauchen kann.
Haschisch wird sehr gerne zum Kochen benutzt. Es läßt sich leicht in diverse Speisen mischen. Vor allem für Süßigkeiten wie Brownies, Kekse etc.
Öl
Hasch-Öl wird oft auf Alufolie getropft und von unten erhitzt, während man den durch die Hitze entstehenden Rauch einatmet - z.B. mit meinem Strohhalm.
Auch zum Kochen wird es oft genug. Vor allem in schmierfähigem und trinkbaren kann es gut beigemischt werden. Etwa in Olivenöl, das man über einen Salat leert, oder in einen Likör, oder in Butter, Marmelade, Schokoladencreme, Honig, etc...


Wie und womit?

Folgende Hilfsmittel oder Möglichkeiten zum Rauchen gibt es:

* Joint
Der Joint (engl. Verbund, Verbindung) ist die klassische und wohl auch meist benutzte Methode des Konsums in unseren Längengraden. Es ist normalerweise eine Mischung aus Tabak und Cannabis, die in einem großen Zigarettenpapier gerollt wird. Tatsächlich aber ist die Vielfalt der Bauarten vor kulturellen und historischen Hintergründen enorm. Im frühen 20ten Jahrhundert war der Joint vor allem bei den mexinanischen Hilfsarbeitern und den Afro-Amerikanern (vor allem in der Jazz-Szene) die üblichste Konsummethode (damals war das rollen von zigaretten noch häufiger zu finden, als bereits vorgerolle industrielle Zigaretten, vor allem unter der weniger reichen Schicht). Damals nannte man den Joint aber Reefer, Blunt oder einfach Marihuana.
Die Bezeichnung Joint kommt wohl am ehesten aus der Beatnik-Kultur, die das gemeinsame rauchen eines Joints als wichtige soziale Komponente sahen. Dieser Begriff ging, wie sehr viel aus der Beatnik-Kultur in die der Hippies und hat sich bis heute gehalten. Da die meisten Cannabis-Sorten bis in die späten 80ern nicht die Menge an Cannabinoiden enthielten, wurden Joints vor allem pur geraucht. Heute ist der Joint meist eine in Zigarettenpapier verbaute Tabak-Cannabis-Mischung. Der heutige Joint hat meist einem Filter und oft einen Vorstopf - ein wenig Tabak vor dem Filter, damit man ganz runter rauchen kann.
Da die heute gezüchteten Cannabis-Sorten immer stärkere Wirkung aufweisen, wird nur noch selten pur geraucht. Aber Tabak wurde vor allem beigemengt, weil es das Abbrennen des Cannabis erleichtern.
Auch heute noch ist das Teilen eines Joints ein wichtiger sozialer Faktor, der aber leider etwas unter der vermehrten Paranoia und dem allgemeinen Verfall der sozialen Bänder immer mehr verloren geht. Während das Rauchen eines Joints früher die Tore in eine Gruppe öffneten, indem man außenstehenden anbot mitzurauchen, so ist es heute eher etwas, dass in geschlossenen Kreisen geschieht.




* Blunt
Der Blunt (engl. einfach, simpel, früher auch das Papier zum drehen von Zigaretten)ist genaugenommen auch ein Joint. Was ihn auszeichnet ist, dass er meist aus einem Tabakblatt statt Papier gerollt wird und dann meist pur. Vor allem auf den karribischen Inseln, Süd-Amerika und in gewissen afro-amerikanischer Sub-Kulturen in der USA ist der Blunt eine häufig genutzte Variante. Das Tabakkblatt ist hierbei nicht nur das Papier, sondern auch das Rauchmedium, dass das abbrennen des Cannabis unterstützt. Der Blunt war früher auch oft der Joint, aus kleinen Zigarettenpapier gedreht wurde.

* Roach
Ein Roach (Kakerlake) ist eigentlich der Rest von einem Joint. Durch den am Papier abgelegten Harz der durch die Verbrennung flüchtig wird, verfärbt das Papier des Joint dunkelbraun. Wenn dann der letzte Stummel eines Joints so rumliegt, könnte man meinen es wäre eine Kakerlake, daher der Name. In Europa sieht man selten Roaches die man noch abrauchen kann, da wir meist einen Papierfilter einbauen. In Amerika, wo oft noch ohne Filter gedreht wird, ist das Rauchen eines Roaches öfters zu sehen.

* Wasserpfeife
Die Wasserpfeife, oder auch Shisha (Sheesha) genannt ist eine recht alte Form des Rauchkonsums und hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Indien. Das was heute als Shisha bekannt ist, stammt aber aus Ägypten des 16ten Jahrhunderts. Das was die Shisha und der Joint gemeinsam haben ist die soziale Komponente. Eine Shisha kann meist von mehreren Rauchern gleichzeitig genutzt werden. Während man heute meist Tabak mit Fruchtaromen raucht, war Haschisch und Gars das übliche Rauchmittel.



Eine Shisha besteht aus diversen Komponenten. Diese sind: Das Gefäß (oft Bowl - Schüssel genannt) in dem sich Wasser befindet; die Rauchsäule, die den Rauch in das Wasser im Gefäß führt; der Schlauch, durch dem man den Rauch einzieht; und der Kopf in dem die das Rauchmaterial verbrannt wird - Oft wird es auch Schillum genannt. In Mitteleuropa wird ein größeres Glasbong mit großen Schillum meist als Wasserpfeife bezeichnet und die Shisha ist die alte Variante mit Schlauch.
Der Sinn einer Wasserpfeife liegt darin den Rauch durch das Wasser zu kühlen und zu filtern. Dabei gibt es elaborante Varianten mit Vor- und Nachkühlern und verschiedensten Designs. Der eigentliche Unterschied zwischen dem was heute als Wasserpfeifen unter Cannabis-Rauchern benutzt wird und der klassischen Shisha ist, dass man bei der Shisha den Rauch direkt in den Mund zieht, während man bei der modernen Wasserpfeife den Körper, der auch als Rauchkammer dient, füllt und dann durch das öffnen eines Zuglochs (oft auch "blow-hole"), dass man zuvor mit einem Finger zugehalten hat, oder durch das entfernen das Schillums, den gesammelten Rauch inhalliert.
Viele Raucher mögen den "weicheren" Rauch der durch eine Wasserpfeife entsteht, aber die Rauchstärke die durch die große Menge Rauch, die man auf einmal zu sich nimmt, ist für manche zu viel.




* Bong
Ein Bong ist eigentlich auch nichts weiter, als eine Wasserpfeife. Im Deutschsprachigen Raum hat sich der Begriff aber vor allem für die meist weniger Komplexen, oft nicht aus Glas gebauten Wasserpfeifchen mit einem kleinem Schillum, bei dem man eher pur raucht anstatt eine Tabak-Gras oder -Haschisch-Mischung. In den englischsprrachigen Länder ist eine Bong oft einfach eine Wasserpfeife, egal welcher Art.

* Pfeife
Die Pfeife kühlt den Rauch durch einen Körper kühlt, durch den der Rauch fließt. Meistens raucht man Pfeifen pur und die Stopflöcher sind meist entsprechend klein.




* Schillum (Chillum)
Ein Schillum ist eine Art Pfeife, ein konisches Stein-, Glas-, Ton- oder Holz-Rohr, in dessen Mitte meist ein kleiner Pfroffen sitzt, der als Begrenzung für das Rauchwerk dient. Als eine der wohl ältesten und meist gebrauchten Methoden Cannabis zu konsumieren, findet man das Schillum in vielen Kulturen über den ganzen Globus verteilt.




* Vaporizer
Der Vaporizer ist eine etwas umstrittene Methode. Viele empfinden den Vaporizer als gute Alternative zum Konsum, vor allem für Nichtraucher. Leider ist der Rauch eines Vaporizers sehr von seiner Qualität abhängig, da Geschmackstoffe schon früh verdampfen, während die Canabinoide bei etwas höheren Temperaturen defumieren. Um das Ideal zu schaffen, muss man zuerst eine bestimmte Hitze erreichen und dann erst verdampfen und das können nur die teureren Vaporizer.
Vaporizer können elektrisch, mit Gas, oder mit direktem Feuer betrieben werden. Es gibt sie klassisch aus Glas, bis zu modernen vollautomatischen Maschinen.







Wirkung und Rausch-Zustände



Göttliche Mengenlehre
Die Wirkungen von Cannabis kann, wie schon angedeutet, sehr unterschiedlich sein. Die Kombination der Cannabinoide - vor allem durch die Sorte vorbestimmt - ergibt eben eine bestimmte Art des Rausches - im allgemeinen als Stone oder High bezeichnet.
Für den Rausch gibt es zahlreiche Ausdrücke, aber sie bedeuten eigentlich nicht immer das Gleiche. Durch die Bezeichnung lässt sich die Art des Rausches bestimmen. Auf der Suche nach dem besten Rausch sind Züchter stets am... hun ja, züchten. Bestimmte Eigenschaften, sogar diffizile Elemente des Rausches, der Pflanze werden versucht mit anderen zu kombinieren und so entsteht eine unglaubliche Vielfalt sehr natürlicher und vergleichsweise gesunder Rausch-Zustände.



Wir sind wohl noch nicht soweit wirklich sagen zu können welche Auswirkungen bestimmte Cannabinoide in welcher Kombination haben. Aber wir können uns bereits einige sehr ausgeprägte Eigenschaften des Rausches mit der Wahl der Ursprungspflanze aussuchen.


Ein kurzes Wort in eigener Sache:
Hier weiche ich ein wenig von meiner üblichen Schreibweise ab und lasse mal meiner Meinung freien Lauf, statt meiner sonst objektiven (hoffentlich) Darstellung.

Es gibt immer wieder Cannabis-Konsumenten, die meinen große Mengen rauchen zu müssen. Meiner Ansicht nach richtet sich dieser Gedanke nach falschen Vorbildern aus. Cheech & Chong Filme, Bilder von indischen Mönchen, die sich heftig einen durchziehen und anderen falsch interpretierten Informationssignalen führten wohl zu dieser Idee.
Man sieht Kulturen in denen der THC Gehalt von Cannabis bei weitem nicht so hoch ist, wie das was man seit den späten 80ern bekommt (und sie werden stärker).

Das was ein purJoint vor zwanzig/dreißig Jahren an Rausch einbrachte, wird man wohl heute mit einem Drittel der Menge ereichen.
Und cooler wird man mit der Menge nicht. Stoned oder High zu sein ist eine wunderbare Erfahrung, derer Beschreibung ein eigenes Kapitel gewährt werden müsste. Sich aber völlig zudrönen ist unnötig.
Dazu ist das was Holy Mary für uns tut viel zu schade. Wer das nicht versteht, sollte den Cannabis-Konsum beenden.

Krankheitsbedinge Konsumation ist vom vorhergehenden persönlichen Teil ausgenommen.


Stoned - Das ist das Körper-High. Der sedative Rausch, der vor allem durch einen höheren CBN und CBD Anteil in Indica- und Afghanica-Sorten erzeugt wird.
Das ist der sogenannte Couch-Lock. Ist man Stoned, ist man eher ruhig, oft schon apathisch. Man wird träge und wirkt eher schläfrig. Es zieht einen ein wenig zu Boden. Hält einen mit sanftem Druck zurück.
Vor allem kinetische Wahrnehmung wird erhöht. Ist man nicht zu stoned, kann Sex sehr toll sein.

High - Das High liegt im starken Kontast zum Stoned. Es findet eher im Kopf statt. Es wirkt sich auf den Körper ganz anders aus. Es kann sehr anregend, sehr motivierend und energetisch sein. Gedanken fließen leichter, dafür etwas unkontrollierter. Vor allem Kreatives ist hiervon sehr gefördert.
Sex auf einem High kann eher zu Kopf-Orgasmen führen.
Ein High ist wie ein fliegen, wie ein leichtes Sein.

Buz - Der Buz ist eigentlich keine eigene Form des Rausches, sondern eher eine Angabe zur Stärke. Ein Buz ist eine Art konstantes leichtes Schwingen des Rausches. Ein Buz ist nicht so stark, lässt aber eine konstante Leichtigkeit zurück. Ein Buz kann von einem Stone kommen, als auch von einem High. Normalerweise kommt es zum Buz, wenn die Wirkung etwas abschwächt. Ein Buz kann mehrere Stunden dauern. Es ist kein so starker Rausch, aber oft ganz angenehm im Hintergrund.

Low - Das Low kommt nach dem Rausch. Ein Low kann durch Müdigkeit, etwas das Gefühl von "Ausgelaugt", aber auch ein leichtes Abklingen von Wohlsein begleitet. Vor allem hier zeigt es sich leicht, ob man psychisch etwas mehr von Gras abhängig ist als andere.
Wenn man bei einem Low, oder kurz davor, nicht zwangsläufig zum nächsten Bong oder Joint greift, ist es nicht weiter schlimm.
Manche empfinden das Low als ein Unwohlsein. Was vor allem aus der Konditionierung zum "Wohlbefinden" des Rauschzustandes entwächst.
Fängt man den Buz vor dem Low mit einem weiteren High oder Stone ab, kommt man auf eine Wave.

Wave - Die Welle ist das konstante aufladen zu einem steten Buz, durch gelegentliches Erneuern des Rausches. Meist ist hierzu sehr viel weniger nötig, als beim ersten Zug, oder man findet seinen eigenen Rythmus, bis man die Welle reitet.

Hi-pe - Der Hi-pe ist ein körperlicher Nebeneffekt. Vor allem Herzrasen, Hitzewallungen und andere körperliche Stresszeichen sind Basis des Hi-pe. Gerade Sativa-Indica-Mischungen führen diesen sich etwas paradox anfühlenden Zustand herbei. Gute Sorten haben diesen Aspekt so gut wie nie.

Giggle - Das Kichern ist meist eine Phase. Sowohl Indica- als auch Sativa-Sorten weisen die Fähigkeit auf diese sehr erfrischende, quälende, belebende und wundervolle Erfahrung in uns hervorzurufen.

Munchies - Die Munchies sind auch sortenbedingt. Als Munchies wird der plöztliche, gesund anfühlende Hunger bezeichnet. Ausgelöst vom Cannabis-Rausch bestimmer Sorten, der von Chemo-Patienten hoch geschätzt wird.
Es gibt durchaus Sorten, die den Hunger eher unterdrücken, statt verstärken.

Crash/Bad-Trip - Der schlechte Cannabis-Trip ist eher eine Kopfsache. Meist sind es Gedankenschleifen, von denen man sich nicht loslösen kann. Das liegt am Versuch sich zu konzentrieren. Lässt man es hingegen zu und entspannt sich, löst sich dieser Zustand balf auf. Der Crash ist das was durch sehr negative Emotionen und Gedanken ausgelöst werden können. Auch bei dem was man als Cannabis-Überdosis bezeichnen könnte führt zum Crash. Da das so ziemlich das schlimmste ist was einem bei einem Cannabis-Rausch an Wirkung passieren kann, ist es eben eine sehr sichere Rauschpflanze.

Sonstige Wirkungen -



Was tun im Rausch?



Und was lässt man besser?



Suchtpotential


Immer wieder kommt dieses Thema auf. Cannabis ist, egal was man sonst davon halten mag eine psychoaktive Substanz und hat sich damit die Bezeichnung Droge verdient.

Es gibt aber keine wissenschaftlichen Begründungen die auf körperliche Sucht hinweisen. Im Gegenteil. Cannabis ist als nur leicht psychisch abhängig machen eingestuft. Alkohol, Kaffee und Schokolade haben höheres Suchtpotential und bergen wahrscheinlich sogar mehr Gesundheitsrisiken.
Das bedeutet aber nicht, dass man sich einfach ins Gras legen sollte. Auch die Benutzung von Cannabis sollte mit einem brauchbaren Maß an Selbstverantwortung genossen werden.
Wenn man vor allem Kombinationen mit anderen Drogen sein lässt - vor allem wenn man keine Ahnung hat - kann einem nichts weiter passieren.

Und benutzt man einen Vaporizer oder nimmt Cannabis oral zu sich, birgt es keine bekannten Gefahren.
Da aber noch lange nicht alle Cannabinode völlig untersucht worden sind, kann man nicht sicher sein, dass es bei dieser Erkenntnis bleibt.


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Standard AW: INFO: Wie wirkt Cannabis - Was ist THC?

Ein Rausch

Nachdem ich ein paar Züge des harzig-minzigen Rauchs inhaliert hatte, dauerte es nicht lange, bis sich das erste Gefühl von Leichtigkeit in meinem Magen breit macht. Die Gedanken driften schnell in einen plötzlichen Zustand intensiver Tagträumereien, bei denen man oft mit sich selbst diskutiert, einen internen Dialog führt. Zu solch einem Zeitpunkt bin ich sehr kreativ. Gewagte, gute, witzige und sehr funktionale Ideen kommen mir in den Sinn. Aber mir ist bewusst, dass sie der Nüchternheit nicht alle standhalten würden. Nichts desto trotz genieße ich den Anflug von mentaler Freiheit, die mich dahintreibt.
Ein aktiver Gedanke drängt sich ein. Etwas tun. Etwas, worauf ich Lust habe. Etwas, dass mich in dem Moment erfreuen würde. Musik? Sex? Film schau'n? Ich entscheide mich ein wenig den Geschichten unserer Vorväter beizuwohnen und wähle mir Star Trek aus. Eigentlich nicht aus einem bestimmten Grund, außer, dass ich derzeit die Serie chronologisch am anschauen bin. Nicht das ich Trekker wäre, aber bestimmte Analogien des Plots in Trek-Serien, sind philosophisch hochinteressant. Vor allem wenn man was geraucht hat.
Also sehe ich mir eine Folge Deep Space 9 an und grüble über Informationssignale von Gene Roddenberry. Inzwischen ist das anfängliche High zu einem Buz geworden und auch die Munchies setzen ein. Ich schlendere also in die Küche, leichtfüssig und unter einem konstanten Wohlgefühl, dass die Welt doch in Ordnung ist, auch wenn sie bis zum Hals in der Scheiße versinkt. Und während mich meine Gedanken an einen metaphysischen Ort tragen und dort den moralisch ethischen Aspekt der Menschheit in Korrelation mit dem Rest der Natur ausfechte, stelle ich Tee auf und greife zu einer Banane. Während ich die Banane öffne und genüßlich den Geschmack in den Bereich meiner Kindheitserinnerungen vordringen lasse, habe ich bereits die Lösung aller weltlichen Probleme, die ich kurz vorher noch mit einem Gefühl eines leichten Satoris erdacht hatte, bereits vergessen.
Meine Gedanken werden komplexer und lenken mich mehr und mehr ab. Ab und an habe ich es schwer meinen Gedanken bewusst zu folgen. Es ist so, als ob mein Gehirn einfach schlauer wäre als ich und es mir schwer fällt mitzuhalten.
Ich lasse mich von einem emotionalen Hintergrund aus Musik wieder vor den Fernseher locken. Und ich finde mich bei den Trekker-Gedanken wieder. Ich merke etwas mehr von dem leichten Schwindelgefühl, dass manchmal bei einem High dabei sein kann. Es ist aber nicht der unangenehme Schwindel, bei dem sich die Welt zu schnell dreht, den man von zu hohem Alkoholkonsum bekommt.
Ich widme mich wieder meinem Text, den ich vor dem Anzünden des Joints offen hatte und meine Gedanken tragen mich wieder in die Welt der Sprache, wo ich das Stück weiterführe, dass ich so gedankenverloren abgebrochen hatte und langsam komme ich auch von meinem Buz runter... vielleicht ist es an der Zeit den Joint nochmals zu entzünden...





Quellen:
Sehr viele Jahre des Lesens unterschiedlicher Texte. Viele Jahre des Eigentests und ettliche Stunden Gedankenwälzen...
Sonst kann man selbst ein wenig auf Wikipedia und anderen Seiten im Netz nachlesen.
Und ja, der Text ist von mir - Teile sind aus diversen Wikipedia-Einträgen (de & en) abstrahiert.

Bilder sind aus dem Internet. Nur bei den bunten Buds weiß ich, dass es die von Dutch Passion sind, beim Rest... keine Ahnung wann und wo ich die her habe...

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Alt 23.05.2009, 17:46   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von MetaControl Beitrag anzeigen
Quellen: Sehr viele Jahre des Lesens unterschiedlicher Texte. Viele Jahre des Eigentests und ettliche Stunden Gedankenwälzen...
Sonst kann man selbst ein wenig auf Wikipedia und anderen Seiten im Netz nachlesen.
... und das hast du alles selber frei ausm Kopf geschrieben???
... nicht vielleicht irgendwo rauskopiert....???
flowergrower ist offline  
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Alt 23.05.2009, 18:29   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von neptunflows Beitrag anzeigen
... und das hast du alles selber frei ausm Kopf geschrieben???
... nicht vielleicht irgendwo rauskopiert....???
dazu gibt man einfach eine textpassage. 1 od 2 sätze in google ein und wenn sie nirgends anders auftauchen is das schonmal ein gutes zeichen ^^
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Alt 06.06.2009, 11:42   #6 (permalink)
Legalizer
 
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Sehr interessant für jeden der nicht nur kifft weil es 'cool' ist. Vielen Dank dafür.
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smoketown
Alt 15.06.2009, 07:01   #7 (permalink)
Grünling
 
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hola...

bei mir ists so: je mehr tabak ich beimenge desto "downer" werd ich.
La_Volpe ist offline  
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Alt 19.06.2009, 20:48   #8 (permalink)
Cannabis-Trainee
 
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Änderungen

2. Teil
Suchtpotential-Teil hinzugefügt

Mehr folgt..

PS: Danke für's Sticky
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Alt 19.06.2009, 21:44   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von MetaControl Beitrag anzeigen
in einen plötzlichen Zustand intensiver Tagträumereien, bei denen man oft mit sich selbst diskutiert.
spätestens nach diesem satz, würd ich als "neuling" nicht mehr kiffen wollen.
findest du es normal, wenn du mit dir selbst diskutierst? ich mein... was sprechts ihr da so? höhere themen?

aber sonst viel aufwand!
overdozed777 ist offline  
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Alt 21.06.2009, 09:49   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von MetaControl Beitrag anzeigen
Reine Blüten, also ohne Blätter, Stamm, Ästchen etc. wird in der Regel Sensimillia genannt.
sinsemilla = ohne samen

Zitat:
Und benutzt man einen Vaporizer oder nimmt Cannabis oral zu sich, birgt es keine bekannten Gefahren.
vielleicht keine physischen, die psychischen (abhängigkeit, leistungsabfall, evtl. psychosen..) werden dabei nicht minimiert.

psychische folgeschäden/ nebenwirkungen solltest du wenn möglich auch mit aufführen (oder hab ich es überlesen?)
Zitat:
Zitat von canapa.ch
Die Forscher untersuchten das Erinnerungsvermögen von122 Marihuana-Rauchern; 67 von ihnen hatten schon vor dem 17. Lebensjahr begonnen zu kiffen. Die Frühstarter schnitten in den Tests schlechter ab als die Spätzünder. Ob THC aber bleibende Schäden hinterlässt und die feinen Unterschiede für den Alltag relevant sind, bleibt fraglich.
Zitat:
Zitat von canapa.ch
Besonders soziale Probleme entstehen für Kiffer, weil sie häufig motivationslos sind.
Zitat:
Starker Cannabis-Konsum erhöht deutlich das Risiko, Schule oder Universität ohne einen Abschluss zu verlassen.
Zitat:
Fünf bis zehn Prozent schizophrener Psychosen werden durch Cannabis ausgelöst. Das Suizidrisiko ist um ein Vielfaches erhöht
quelle: canapa-info.ch

ob oder wie diese untersuchungen bereits wiederlegt sind, weiß ich nicht.
ich finde es nur wichtig, diese thematik mit anzusprechen.
harmlos ist auf jedenfall das falsche wort für diese droge. wenngleich sie wahrscheinlich auch das minimalste risiko birgt (im vergleich zu den sonstigen "bekannten" drogen)
__________________
"Heute gilt es für löblich, gegen den Strom zu schwimmen, aber das sind nur Pissrinnen." Ernst Jünger

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