Das High - im Rausch der Sinne mit Mary Jane
Was passiert nun beim Konsum von Cannabis? Welche Formen von Konsum gibt es, welche Wirkungen haben diese und was für Zustände führt der Cannabis-Rausch herbei?
Diese und andere Fragen werden in diesem Abschnitt meines kleinen Essays beantwortet.
Marihuana, Haschisch, Öl und andere Formen
Cannabis ist in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Hier wollen wir uns kurz die gängigsten Formen ansehen.
Zuerst muss man wissen, wo die Wirkstoffe in der Pflanze vorkommen, damit man die Verarbeitungsvarianten versteht. Die Wirkstoffe in Cannabis findet man in den Trichomen, das sind kleine Harzhärchen, die sich auf der Pflanze bilden. Beide Geschlechter entwickeln diese Härchen, aber vorwiegend sind diese auf den Blütenständen der weiblichen Pflanze zu finden - auf Männchen sind diese so gering, dass es sich nicht lohnt diese nutzen zu wollen.

[Es sind diese Trichome auf die es ankommt]
Gras - Marihuana, Weed, Buds, Ganja, Pot, Sensimilla...
Die einfachste Verbreitungsform ist Gras. Hierbei werden die Buds, also die Blütenteile der Cannabispflanze getrocknet (fermentiert) und als solche konsumiert.
Cannabis ist eine Pflanze die in den unterschiedlichsten Varianten zu finden ist. So unterschiedlich wie sie sein kann, hat sie die verschiedensten Blütenfarben, Geruchs- und Geschmacksrichtungen.
[Hier sehen wir verschiedene Farben aus der Color Mix-Reihe von Dutch Passion]
Von Blau, Gelb, Rot, Orange, Grün, Weiß, Violet, bis zu Braun, wird alles an Farben abgedeckt. Der Geruch kann von modriger Erde, bis zum Erbeerduft alles sein, je nach Sorte. Und entsprechend unterschiedlich ist auch der Geschmack.
Reine Blüten, also ohne Blätter, Stamm, Ästchen etc. wird in der Regel Sensimillia genannt.
Blätter tragen zwar auch Trichome, aber vergleichweise sehr wenig und werden meist nur zur Produktion von Haschisch verwendet. Die Blätter zu konsumieren, außer als Salat, ist nicht empfehlenswert, da hier das Mengenverhältnis der psychoaktiven Stoffe zum Clorophyl zu schlecht ist.
Hashish - Hasch, Charras, Kif, Dope etc.
Haschisch wird gewonnen, indem man das Pflanzenmaterial siebt und damit die Trichome von der Pflanze löst. Die Qualität vom Hasch ist vor allem durch die Qualität der Trichome abhängig. Zu feiner Staub besteht meist aus gebrochenen Trichomen, während zu grober Staub viel Pflanzenmaterial enthält.

[Blütenstaub der durch sieben gewonnen wird]
Haschisch gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Diese ergeben sich nicht nur anhand der Pflanzen, von denen es gewonnen wurde, sondern vor allem auch durch die Kultur, dem Land, in dem er hergestellt wird, da es die verschiedenste Methoden des Sieben und des Pressen gibt. Manche Haschisch-Sorten werden zusätzlich mit Hasch-Öl gebunden, wodurch ein vergleichsweise sehr weiche Konsistenz entsteht.

[Verschiedene Haschisch-Sorten]
Haschisch heizt man in der Regel an, wodurch es sich leicht zerbröseln lässt. Oder, bei sehr harzigen und weichen Sorten, rollt man eine kleine Kugel für die Pfeife, oder einen dünnen Faden, den man in einen Joint legt.
Öl - Honey, Hash-Öl etc. 
[Hasch-Öl]
Eine weitere Verarbeitungsform ist das Hasch-Öl.
Dabei werden Haschpulver, Blüten, oder andere Trichome-haltige Cannabisprodukte so verarbeitet, dass das in den Trichomen enthaltene Öl extrahiert wird. Hierzu gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten. Für den Eigengebrauch ist wohl die Hoch-Druck-Filter-Variante die geeignetste. Dabei wird das Trichomen-Material in ein Rohr, in dem am Boden ein Filter und ein paar Löscher sind, gegeben, das ganze gut verschlossen und durch den Deckel eiskaltes Gas - Feuerzeug-Gas eignet sich dazu fabelhaft, durchgepresst. Der hohe Druck, die Kälte und das feine Sieb am Boden bewirken, dass die Trichome brechen und das Öl - da flüssig - durch den Boden rausgedrückt wird. Das Öl wird in einem kleinen Gefäß gesammelt und so aufbewahrt.
Konsummöglichkeiten
Die wohl bekannteste, älteste und am meisten verbreitete Methode des Cannabis-Konsums ist das Rauchen. Ob man nun das Blütenmaterial, Haschisch, oder das Öl raucht bestimmt die möglichen Methoden. Eine andere Methode ist es oral zu sich zu nehmen. Ob man es verkocht, roh zu sich nimmt, isst oder trinkt, ist sekundär.
Gras
Meistens wird das Gras zerrieben, zerschnitten, oder zerpflückt. Dieses feinere Gras kann pur, oder als Mischung geraucht werden. Der Sinn einer Mischung ist primär die Rauchbarkeit zu verbessern. Meisten nutzt man für eine Mischung Tabak, aber es gibt diverse Alternativen ohne Nikotin.
Haschisch
Hasch wird meist zuerst erhitzt und dann zerbröselt und dem Tabak zugemischt. Oder, wenn es ein knetbarer Hasch, wie etwa ein schwarzer Afghane ist, wird dieser etwas erwärmt (Körperwärme reicht aus) zu einem dünnen Faden gerollt und dann z.B. in den Tabak gelegt.
Auch werden kleine Kügelchen gerollt, die man in Pfeifen aller Art rauchen kann.
Haschisch wird sehr gerne zum Kochen benutzt. Es läßt sich leicht in diverse Speisen mischen. Vor allem für Süßigkeiten wie Brownies, Kekse etc.
Öl
Hasch-Öl wird oft auf Alufolie getropft und von unten erhitzt, während man den durch die Hitze entstehenden Rauch einatmet - z.B. mit meinem Strohhalm.
Auch zum Kochen wird es oft genug. Vor allem in schmierfähigem und trinkbaren kann es gut beigemischt werden. Etwa in Olivenöl, das man über einen Salat leert, oder in einen Likör, oder in Butter, Marmelade, Schokoladencreme, Honig, etc...
Wie und womit?
Folgende Hilfsmittel oder Möglichkeiten zum Rauchen gibt es:
* Joint
Der Joint (engl. Verbund, Verbindung) ist die klassische und wohl auch meist benutzte Methode des Konsums in unseren Längengraden. Es ist normalerweise eine Mischung aus Tabak und Cannabis, die in einem großen Zigarettenpapier gerollt wird. Tatsächlich aber ist die Vielfalt der Bauarten vor kulturellen und historischen Hintergründen enorm. Im frühen 20ten Jahrhundert war der Joint vor allem bei den mexinanischen Hilfsarbeitern und den Afro-Amerikanern (vor allem in der Jazz-Szene) die üblichste Konsummethode (damals war das rollen von zigaretten noch häufiger zu finden, als bereits vorgerolle industrielle Zigaretten, vor allem unter der weniger reichen Schicht). Damals nannte man den Joint aber Reefer, Blunt oder einfach Marihuana.
Die Bezeichnung Joint kommt wohl am ehesten aus der Beatnik-Kultur, die das gemeinsame rauchen eines Joints als wichtige soziale Komponente sahen. Dieser Begriff ging, wie sehr viel aus der Beatnik-Kultur in die der Hippies und hat sich bis heute gehalten. Da die meisten Cannabis-Sorten bis in die späten 80ern nicht die Menge an Cannabinoiden enthielten, wurden Joints vor allem pur geraucht. Heute ist der Joint meist eine in Zigarettenpapier verbaute Tabak-Cannabis-Mischung. Der heutige Joint hat meist einem Filter und oft einen Vorstopf - ein wenig Tabak vor dem Filter, damit man ganz runter rauchen kann.
Da die heute gezüchteten Cannabis-Sorten immer stärkere Wirkung aufweisen, wird nur noch selten pur geraucht. Aber Tabak wurde vor allem beigemengt, weil es das Abbrennen des Cannabis erleichtern.
Auch heute noch ist das Teilen eines Joints ein wichtiger sozialer Faktor, der aber leider etwas unter der vermehrten Paranoia und dem allgemeinen Verfall der sozialen Bänder immer mehr verloren geht. Während das Rauchen eines Joints früher die Tore in eine Gruppe öffneten, indem man außenstehenden anbot mitzurauchen, so ist es heute eher etwas, dass in geschlossenen Kreisen geschieht.
* Blunt
Der Blunt (engl. einfach, simpel, früher auch das Papier zum drehen von Zigaretten)ist genaugenommen auch ein Joint. Was ihn auszeichnet ist, dass er meist aus einem Tabakblatt statt Papier gerollt wird und dann meist pur. Vor allem auf den karribischen Inseln, Süd-Amerika und in gewissen afro-amerikanischer Sub-Kulturen in der USA ist der Blunt eine häufig genutzte Variante. Das Tabakkblatt ist hierbei nicht nur das Papier, sondern auch das Rauchmedium, dass das abbrennen des Cannabis unterstützt. Der Blunt war früher auch oft der Joint, aus kleinen Zigarettenpapier gedreht wurde.
* Roach
Ein Roach (Kakerlake) ist eigentlich der Rest von einem Joint. Durch den am Papier abgelegten Harz der durch die Verbrennung flüchtig wird, verfärbt das Papier des Joint dunkelbraun. Wenn dann der letzte Stummel eines Joints so rumliegt, könnte man meinen es wäre eine Kakerlake, daher der Name. In Europa sieht man selten Roaches die man noch abrauchen kann, da wir meist einen Papierfilter einbauen. In Amerika, wo oft noch ohne Filter gedreht wird, ist das Rauchen eines Roaches öfters zu sehen.
* Wasserpfeife
Die Wasserpfeife, oder auch Shisha (Sheesha) genannt ist eine recht alte Form des Rauchkonsums und hat seinen Ursprung wahrscheinlich in Indien. Das was heute als Shisha bekannt ist, stammt aber aus Ägypten des 16ten Jahrhunderts. Das was die Shisha und der Joint gemeinsam haben ist die soziale Komponente. Eine Shisha kann meist von mehreren Rauchern gleichzeitig genutzt werden. Während man heute meist Tabak mit Fruchtaromen raucht, war Haschisch und Gars das übliche Rauchmittel.
Eine Shisha besteht aus diversen Komponenten. Diese sind: Das Gefäß (oft Bowl - Schüssel genannt) in dem sich Wasser befindet; die Rauchsäule, die den Rauch in das Wasser im Gefäß führt; der Schlauch, durch dem man den Rauch einzieht; und der Kopf in dem die das Rauchmaterial verbrannt wird - Oft wird es auch Schillum genannt. In Mitteleuropa wird ein größeres Glasbong mit großen Schillum meist als Wasserpfeife bezeichnet und die Shisha ist die alte Variante mit Schlauch.
Der Sinn einer Wasserpfeife liegt darin den Rauch durch das Wasser zu kühlen und zu filtern. Dabei gibt es elaborante Varianten mit Vor- und Nachkühlern und verschiedensten Designs. Der eigentliche Unterschied zwischen dem was heute als Wasserpfeifen unter Cannabis-Rauchern benutzt wird und der klassischen Shisha ist, dass man bei der Shisha den Rauch direkt in den Mund zieht, während man bei der modernen Wasserpfeife den Körper, der auch als Rauchkammer dient, füllt und dann durch das öffnen eines Zuglochs (oft auch "blow-hole"), dass man zuvor mit einem Finger zugehalten hat, oder durch das entfernen das Schillums, den gesammelten Rauch inhalliert.
Viele Raucher mögen den "weicheren" Rauch der durch eine Wasserpfeife entsteht, aber die Rauchstärke die durch die große Menge Rauch, die man auf einmal zu sich nimmt, ist für manche zu viel.
* Bong
Ein Bong ist eigentlich auch nichts weiter, als eine Wasserpfeife. Im Deutschsprachigen Raum hat sich der Begriff aber vor allem für die meist weniger Komplexen, oft nicht aus Glas gebauten Wasserpfeifchen mit einem kleinem Schillum, bei dem man eher pur raucht anstatt eine Tabak-Gras oder -Haschisch-Mischung. In den englischsprrachigen Länder ist eine Bong oft einfach eine Wasserpfeife, egal welcher Art.
* Pfeife
Die Pfeife kühlt den Rauch durch einen Körper kühlt, durch den der Rauch fließt. Meistens raucht man Pfeifen pur und die Stopflöcher sind meist entsprechend klein.
* Schillum (Chillum)
Ein Schillum ist eine Art Pfeife, ein konisches Stein-, Glas-, Ton- oder Holz-Rohr, in dessen Mitte meist ein kleiner Pfroffen sitzt, der als Begrenzung für das Rauchwerk dient. Als eine der wohl ältesten und meist gebrauchten Methoden Cannabis zu konsumieren, findet man das Schillum in vielen Kulturen über den ganzen Globus verteilt.
* Vaporizer
Der Vaporizer ist eine etwas umstrittene Methode. Viele empfinden den Vaporizer als gute Alternative zum Konsum, vor allem für Nichtraucher. Leider ist der Rauch eines Vaporizers sehr von seiner Qualität abhängig, da Geschmackstoffe schon früh verdampfen, während die Canabinoide bei etwas höheren Temperaturen defumieren. Um das Ideal zu schaffen, muss man zuerst eine bestimmte Hitze erreichen und dann erst verdampfen und das können nur die teureren Vaporizer.
Vaporizer können elektrisch, mit Gas, oder mit direktem Feuer betrieben werden. Es gibt sie klassisch aus Glas, bis zu modernen vollautomatischen Maschinen.
Wirkung und Rausch-Zustände
Göttliche Mengenlehre
Die Wirkungen von Cannabis kann, wie schon angedeutet, sehr unterschiedlich sein. Die Kombination der Cannabinoide - vor allem durch die Sorte vorbestimmt - ergibt eben eine bestimmte Art des Rausches - im allgemeinen als Stone oder High bezeichnet.
Für den Rausch gibt es zahlreiche Ausdrücke, aber sie bedeuten eigentlich nicht immer das Gleiche. Durch die Bezeichnung lässt sich die Art des Rausches bestimmen. Auf der Suche nach dem besten Rausch sind Züchter stets am... hun ja, züchten. Bestimmte Eigenschaften, sogar diffizile Elemente des Rausches, der Pflanze werden versucht mit anderen zu kombinieren und so entsteht eine unglaubliche Vielfalt sehr natürlicher und vergleichsweise gesunder Rausch-Zustände.
Wir sind wohl noch nicht soweit wirklich sagen zu können welche Auswirkungen bestimmte Cannabinoide in welcher Kombination haben. Aber wir können uns bereits einige sehr ausgeprägte Eigenschaften des Rausches mit der Wahl der Ursprungspflanze aussuchen.
Ein kurzes Wort in eigener Sache:
Hier weiche ich ein wenig von meiner üblichen Schreibweise ab und lasse mal meiner Meinung freien Lauf, statt meiner sonst objektiven (hoffentlich) Darstellung.
Es gibt immer wieder Cannabis-Konsumenten, die meinen große Mengen rauchen zu müssen. Meiner Ansicht nach richtet sich dieser Gedanke nach falschen Vorbildern aus. Cheech & Chong Filme, Bilder von indischen Mönchen, die sich heftig einen durchziehen und anderen falsch interpretierten Informationssignalen führten wohl zu dieser Idee.
Man sieht Kulturen in denen der THC Gehalt von Cannabis bei weitem nicht so hoch ist, wie das was man seit den späten 80ern bekommt (und sie werden stärker).
Das was ein purJoint vor zwanzig/dreißig Jahren an Rausch einbrachte, wird man wohl heute mit einem Drittel der Menge ereichen.
Und cooler wird man mit der Menge nicht. Stoned oder High zu sein ist eine wunderbare Erfahrung, derer Beschreibung ein eigenes Kapitel gewährt werden müsste. Sich aber völlig zudrönen ist unnötig.
Dazu ist das was Holy Mary für uns tut viel zu schade. Wer das nicht versteht, sollte den Cannabis-Konsum beenden.
Krankheitsbedinge Konsumation ist vom vorhergehenden persönlichen Teil ausgenommen.
Stoned - Das ist das Körper-High. Der sedative Rausch, der vor allem durch einen höheren CBN und CBD Anteil in Indica- und Afghanica-Sorten erzeugt wird.
Das ist der sogenannte Couch-Lock. Ist man Stoned, ist man eher ruhig, oft schon apathisch. Man wird träge und wirkt eher schläfrig. Es zieht einen ein wenig zu Boden. Hält einen mit sanftem Druck zurück.
Vor allem kinetische Wahrnehmung wird erhöht. Ist man nicht zu stoned, kann Sex sehr toll sein.
High - Das High liegt im starken Kontast zum Stoned. Es findet eher im Kopf statt. Es wirkt sich auf den Körper ganz anders aus. Es kann sehr anregend, sehr motivierend und energetisch sein. Gedanken fließen leichter, dafür etwas unkontrollierter. Vor allem Kreatives ist hiervon sehr gefördert.
Sex auf einem High kann eher zu Kopf-Orgasmen führen.
Ein High ist wie ein fliegen, wie ein leichtes Sein.
Buz - Der Buz ist eigentlich keine eigene Form des Rausches, sondern eher eine Angabe zur Stärke. Ein Buz ist eine Art konstantes leichtes Schwingen des Rausches. Ein Buz ist nicht so stark, lässt aber eine konstante Leichtigkeit zurück. Ein Buz kann von einem Stone kommen, als auch von einem High. Normalerweise kommt es zum Buz, wenn die Wirkung etwas abschwächt. Ein Buz kann mehrere Stunden dauern. Es ist kein so starker Rausch, aber oft ganz angenehm im Hintergrund.
Low - Das Low kommt nach dem Rausch. Ein Low kann durch Müdigkeit, etwas das Gefühl von "Ausgelaugt", aber auch ein leichtes Abklingen von Wohlsein begleitet. Vor allem hier zeigt es sich leicht, ob man psychisch etwas mehr von Gras abhängig ist als andere.
Wenn man bei einem Low, oder kurz davor, nicht zwangsläufig zum nächsten Bong oder Joint greift, ist es nicht weiter schlimm.
Manche empfinden das Low als ein Unwohlsein. Was vor allem aus der Konditionierung zum "Wohlbefinden" des Rauschzustandes entwächst.
Fängt man den Buz vor dem Low mit einem weiteren High oder Stone ab, kommt man auf eine Wave.
Wave - Die Welle ist das konstante aufladen zu einem steten Buz, durch gelegentliches Erneuern des Rausches. Meist ist hierzu sehr viel weniger nötig, als beim ersten Zug, oder man findet seinen eigenen Rythmus, bis man die Welle reitet.
Hi-pe - Der Hi-pe ist ein körperlicher Nebeneffekt. Vor allem Herzrasen, Hitzewallungen und andere körperliche Stresszeichen sind Basis des Hi-pe. Gerade Sativa-Indica-Mischungen führen diesen sich etwas paradox anfühlenden Zustand herbei. Gute Sorten haben diesen Aspekt so gut wie nie.
Giggle - Das Kichern ist meist eine Phase. Sowohl Indica- als auch Sativa-Sorten weisen die Fähigkeit auf diese sehr erfrischende, quälende, belebende und wundervolle Erfahrung in uns hervorzurufen.
Munchies - Die Munchies sind auch sortenbedingt. Als Munchies wird der plöztliche, gesund anfühlende Hunger bezeichnet. Ausgelöst vom Cannabis-Rausch bestimmer Sorten, der von Chemo-Patienten hoch geschätzt wird.
Es gibt durchaus Sorten, die den Hunger eher unterdrücken, statt verstärken.
Crash/Bad-Trip - Der schlechte Cannabis-Trip ist eher eine Kopfsache. Meist sind es Gedankenschleifen, von denen man sich nicht loslösen kann. Das liegt am Versuch sich zu konzentrieren. Lässt man es hingegen zu und entspannt sich, löst sich dieser Zustand balf auf. Der Crash ist das was durch sehr negative Emotionen und Gedanken ausgelöst werden können. Auch bei dem was man als Cannabis-Überdosis bezeichnen könnte führt zum Crash. Da das so ziemlich das schlimmste ist was einem bei einem Cannabis-Rausch an Wirkung passieren kann, ist es eben eine sehr sichere Rauschpflanze.
Sonstige Wirkungen -
Was tun im Rausch? Und was lässt man besser?
Suchtpotential
Immer wieder kommt dieses Thema auf. Cannabis ist, egal was man sonst davon halten mag eine psychoaktive Substanz und hat sich damit die Bezeichnung Droge verdient.
Es gibt aber keine wissenschaftlichen Begründungen die auf körperliche Sucht hinweisen. Im Gegenteil. Cannabis ist als nur leicht psychisch abhängig machen eingestuft. Alkohol, Kaffee und Schokolade haben höheres Suchtpotential und bergen wahrscheinlich sogar mehr Gesundheitsrisiken.
Das bedeutet aber nicht, dass man sich einfach ins Gras legen sollte. Auch die Benutzung von Cannabis sollte mit einem brauchbaren Maß an Selbstverantwortung genossen werden.
Wenn man vor allem Kombinationen mit anderen Drogen sein lässt - vor allem wenn man keine Ahnung hat - kann einem nichts weiter passieren.
Und benutzt man einen Vaporizer oder nimmt Cannabis oral zu sich, birgt es keine bekannten Gefahren.
Da aber noch lange nicht alle Cannabinode völlig untersucht worden sind, kann man nicht sicher sein, dass es bei dieser Erkenntnis bleibt.
- in Arbeit -